Jägerin mit Taschenlampe

Taschenlampen für das Militär Das Militär

setzt Taschenlampen für nächtliche Übungen, im Umgang mit der persönlichen Ausrüstung, Arbeiten an Maschinen und Fahrzeugen sowie für den Wachdienst und im scharfen Einsatz ein. Geeignete Taschenlampen für das Militär müssen besonders robust und zuverlässig sein.

Was macht eine gute Militär-Taschenlampe aus?

Die Taschenlampe muss während der Militärübungen und -Einsätze mitunter einige Belastungen ertragen: Stürze, Schläge, Hitze oder Kälte und Nässe. Achte bei der Auswahl daher auf diese Grundeigenschaften:
  • Hoher Lichtstrom von mindestens 600 Lumen
  • Stabiles, stoßfestes Gehäuse aus Aluminium oder bruchsicherem Kunststoff
  • Hohe IP-Schutzklasse, empfehlenswert: IP68 (staubdicht und dauerhaft wasserdicht)
  • Fokussieren, also Bündeln des Lichtkegels auf einen Punkt in der Ferne
  • Breiter Lichtkegel für eine flächige Ausleuchtung des Einsatzortes
  • Rotes Licht: Auf Entfernung kaum zu sehen, um unentdeckt zu bleiben

Robuste Bauweise der Militär-Taschenlampe

Eine zuverlässige Taschenlampe ist gekennzeichnet durch:
  • Stabiles, stoßfestes Gehäuse aus Aluminium oder bruchsicherem Kunststoff
  • Hohe IP-Schutzklasse, empfehlenswert: IP68 (staubdicht und dauerhaft wasserdicht, auch beim Untertauchen)
  • Chemikalienresistent, wenn Du mit Betriebsstoffen, Benzin, Diesel, Öl arbeitest.
Tipp: Die erste Zahl des IP-Schutzwertes gibt die Schutzklasse gegen Fremdkörper und Staub, die zweite Zahl den Schutz gegen Wasser an. IP68 bedeutet daher:
  • Staubdicht 6: vollständig gegen das Eindringen von Staub geschützt.
  • Wasserdicht 8: gegen dauerhaftes Untertauchen in Wasser geschützt, bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern für 30 Minuten.

Militär-Taschenlampe mit Handschuhen bedienen

Die Anordnung und Größe der Schalter an der Lampe müssen so gewählt sein, dass Du sie selbst mit Handschuhen bedienen kannst. Dafür ist hilfreich:
  • Generell große Schalter und Taster, speziell bei Taschenlampen an Längsseite und Rückseite
  • Leichtgängiges Fokus-System zum Umstellen zwischen Nah- und Fernlicht
  • Hilfreich: Eine Memory Funktion, sodass die Lampe nach dem Ausschalten sofort im zuletzt eingestellten Modus startet.

Militär-Taschenlampe mit Befestigungsmöglichkeiten

Deine Taschenlampe muss sich an Deiner Ausrüstung bzw. Weste befestigen lassen und sicher halten, auch im Laufen, Rennen oder im Gefecht.
Dennoch muss sich diese Befestigung sicher und einfach lösen lassen, sobald Du die Taschenlampe benötigst.

Militär-Taschenlampe mit Akku oder Batterie

Bei langen Übungen oder Einsätzen ist keine Zeit dafür, eine Taschenlampe aufzuladen. Daher sollte der Akku bereits eine hohe Kapazität und damit eine lange Laufzeit haben.
Wähle eine Taschenlampe, deren Akku Du gegen einen Vollen austauschen kannst. So kannst Du die Laufzeit leicht verdoppeln oder vervielfachen.
Die Akkulaufzeit ist immer auch im Zusammenhang mit der Leuchtstärke zu bewerten. Zum Beispiel ist es vorteilhaft, wenn Du im Boost-Modus auf einen Lichtstrom von 900 Lumen zugreifen kannst, der Akku auf mittlerer Leistung und 240 Lumen aber etliche Stunden durchhält.
Wenn Du keine oder nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten erwartest, Akkus zu laden und stattdessen zuverlässig an Batterien kommst, ist eine entsprechende Taschenlampe die richtige Wahl für Dich.

Die Haupttaschenlampe der Bundeswehr: Robust, hoher Lumenwert, nützliche Features

Der Aufbau des einen Bundeswehr-Modells erinnert sehr stark an das, was private Anwender sich unter einer Militär-Taschenlampe vorstellen. Es handelt sich hierbei um eine Lampe, die einen starken Lichtstrom von bis zu 1.000 Lumen erzeugt, einen Infrarot- und Stroboskop-Modus bietet und sich sogar fernbedienen lässt. Weiterhin ist die Standard-Lampe der Bundeswehr für den rauen Kampfeinsatz optimiert, da sie z. B. am Sturmgewehr der Bundeswehr befestigt werden kann und so als Zielmarkierer in der Dunkelheit sowie in schlecht beleuchteten Gebäuden genutzt wird. Für Einsätze bei der Marine, etwa für Kampftaucher, ist sie bis 30 Meter Tiefe wasserdicht und besitzt ein schlag- sowie stoßfestes Gehäuse.

Der kleine Sidekick zur Haupttaschenlampe der Bundeswehr im Detail

Das zweite Lampen-Modell der Bundeswehr ist ebenfalls für die Befestigung an einer Waffe vorgesehen und unterstützt die Sicht des Soldaten mit einem hellen weißen Licht, Infrarotlicht und einem Laser zur Zielerfassung, der einen kleinen, fokussierten Lichtpunkt über mehrere Hundert Meter auf ein Objekt wirft. Diese Militär-Taschenlampe ist eher als ergänzende Zielvorrichtung denn als Taschenlampe konzipiert. Sie besitzt eine Leuchtkraft von rund 650 Lumen, ist auch bis 30 Meter Tiefe wasserdicht und ebenfalls per Fernbedienung steuerbar.

Sind Taschenlampen vom Militär verboten?

In Deutschland ist es verboten, eine Lichtquelle an einer Waffe anzubringen, was die meisten Konzepte der Militär-Taschenlampen beim Sportschießen oder für Jäger obsolet macht. Allerdings ist es grundsätzlich erlaubt, eine Militär-Taschenlampe zu kaufen und als Lichtquelle bei Outdoor- und anderen Aktivitäten zu nutzen.

Militär-Taschenlampe – Häufige Fragen und Antworten

Eine Militär-Taschenlampe ist besonders robust, wasserdicht und stoßfest. Sie bietet eine lange Leuchtdauer und Zusatzfunktionen wie rotes Licht oder die Memory Function, unter der die Lampe im zuletzt genutzten Modus startet.

Häufig verwendet werden Gehäuse aus Aluminium oder bruchsicherem Kunststoff sowie hohe Schutzarten wie IP68. Die Gesamtkonstruktion sollte Stößen, Wasser, Staub und ggf. Chemikalien widerstehen.

Ja, auch private Anwender können solche Lampen kaufen und verwenden, da sie keine Eigenschaften oder Funktionen haben, die ausschließlich dem Militär vorbehalten sind.

Rotes Licht erhält die menschliche Nachtsichtfähigkeit besser als weißes Licht. Es macht den Nutzer weniger sichtbar und eignet sich fürs Kartenlesen oder Signale.

Ja, die meisten Modelle haben große, griffige Schalter. Dadurch sind sie auch bei Kälte, Regen oder mit Handschuhen gut nutzbar.